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Die Gemeinschaft der europäischen Finanzberater und Finanzvermittler umfasst etwa 26.000 juristige Personen und etwa 600.000 hauptberuflich tätige natürliche Personen, von denen etwa 300.000 Personen in den 47 bekannten nationalen Berufsverbänden organisiert sind.

Aufwertend im menschlichen wie im finanziellen Sinne, ist die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit jedoch auch durch eine erzwungene Isolation benachteiligt, die noch durch neue äußerst strenge Vorschriften, die Entwicklung neuer Technologien und die Ansprüche einer allgemein verunsicherten und schlecht informierten Kundschaft verschlimmert wird.

Die europäische Kommission tut sich derzeit schwer, eine europäische Gesetzgebung für Finanzdienstleistungen(1)(2) auszuarbeiten, die einerseits zur Wahnehmung von Verbraucherinteressen geeignet ist, deren Anwendung aber andererseits den Berufsstand der Finanzberater und Finanzvermittler nicht unnötig belastet. Eine unnötige Belastung des Berufsstands der Finanzberater und Finanzvermittler wird von Seiten der nationalen Funktionäre in allem gesehen, was auch nur im geringsten ihre eigenen Privilegien beschneiden und eine Änderung ihrer Gewohnheiten bzw. eine Aufgabe der engstirnigen Einstellung ihrer Gesellschaft (Verbände) erfordern könnte.

Gleichwohl wird die "Zeitbombe Pensionen", die binnen kurzem die Politiker zum Handeln zwingen wird, obgleich diese eher zögerlich einer europäischen Harmonisierung der Gesetzgebung gegenüberstehen, die zwangsläufig zu einer freieren und reellen Wahrnehmung der Verbraucherinteressen führen wird als manchen nationalen Behörden lieb ist.

Das Scheitern der staatlichen Rentensysteme wird den europäischen Finanzberatern und Finanzvermittlern ungeahnte neue Perspektiven eröffnen, die von Verbrauchern, die sich ob der richtigen Wahl der Optionen und Alternativen für eine vernünftige Verwaltung ihres Vermögens sorgen, um Beistand gebeten werden.

Die mangelnde Ausbildung- und Selbstorganisation mancher Finanzberater und Finanzvermittler stellt ein Problem dar und der FECIF ist sich darüber im klaren, dass sie die Organisation einer qualifizierten Ausbildung in Angriff nehmen und die Unterstützung der Berater- und Vermittlergruppen in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Mitgliedsverbänden sicherstellen muss.

Der FECIF muss bei der Vertretung der Interessen seiner Mitglieder weiterhin ihre Entschlossenheit zur Verfechtung des Prinzips der autonomen Regulierung des Berufsstandes unter Beweis stellen und damit die Weiterentwicklung eines für Finanzdienstleister attraktiven Umfelds ermöglichen, auch wenn dies aus Sicht von Verbraucherschützern und anderen Marktteilnehmern unter Umständen dann als nicht ausreichend reguliert angesehen werden wird.

Der FECIF - ein gemeinnütziger Verband- bleibt eine selbständige Organisation, die ihre Dienstleistungen ausschließlich seinen Finanzberater- und Finanzvermittlermitgliedern in den 27 EU-Ländern, der Schweiz und Norwegen, zur Verfügung stellt.

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